Menu
2 Comments

Interview mit Janne Loy

Hallo meine Lieben,

heute möchte ich euch die Autorin Janne Loy im Interview vorstellen. Nachdem Interview werde ich euch noch Ihr Buch vorstellen. Und nun viel Spaß beim Interview.


Nicky´s Buchecke: Woher kommst du?

Janne Loy: Ich bin in Nordwalde, einer 9500-Einwohner-Gemeinde im Kreis Steinfurt, geboren und wohne immer noch dort.

Nicky´s Buchecke: Was hat dich dazu bewegt, Autorin zu werden?

Copy by Janne Loy

Janne Loy: Oje, meine Antwort hierauf passt wahrscheinlich in fast jede Schablone : Als ich angefangen habe, Bücher zu verschlingen – da war ich neun oder zehn – begann sich in meinem Kopf ein kleines Rädchen zu drehen, und zwar mit dem eingefädelten Gedanken, später auch „so was“ zu schreiben. Als Kind und Teenager las ich und las und las … und vergaß dabei die ganze Welt. Mein absoluter Favorit war und ist die KLEINE HEXE von Ottfried Preußler. Je mehr ich schmökerte, desto schneller drehte sich das Rädchen und der Gedanke, selbst zu schreiben wurde zu einem Wunsch, zu einem Traum, als ich bestimmt zu zwanzigsten Mal die Hanni-und-Nanni-Bände durchgelesen hatte, später waren es die Bücher von Marie-Luise Fischer, dann folgten alle Simmel-Bände. An mir selbst merkte ich, wie sehr Bücher einen berühren, berauschen, erschüttern können. Die ersten Geschichten brachte ich mit elf Jahren aufs Papier. Da mich Märchen stets begeisterten, war meine erste Geschichte auch eins: Der traurige Salatkopf. Hiernach folgten endlose Bilderbuch- und Kindergeschichten, manchmal wurde eine davon in einer Familienzeitschrift oder in der regionalen Tageszeitschrift abgedruckt. Später folgte eine Kiste voller Kurzgeschichten und Gedichte, da mir für die Ausarbeitung eines Romans komplett die Zeit fehlte. Wenn etwas gelingen soll, dann darf man es nicht erzwingen. Für mich finde ich es wichtig, etwas, was man tun möchte, zum richtigen Zeitpunkt zu tun. Der ist für mich nun da.iHie

Nicky´s Buchecke: Hast du einen Lieblingsprotagonisten? Wenn ja, warum?

Janne Loy: Du meinst, aus irgendeinem Roman? Ja. Habe ich. Der heißt Jay Gatsby und ist Protagonist in einem recht alten Roman mit dem Titel „Der große Gatsby“. Die Gatsby-Figur hat es mir angetan, nicht weil er mysteriös und reich ist und Luxusparties veranstaltet – er ist ja trotz all dem Rummel, den er veranstaltet, eher ein einsamer Mensch – sondern wegen seiner anhaltend großen und wirklich echten Liebe zu seiner Verflossenen. Was er für sie auf die Beine stellt und wie er auch in der extremsten Situation zu ihr hält, ist außergewöhnlich ergreifend und faszinierend.

(Oder meintest du, einen aus meinen Geschichten?)

Nicky´s Buchecke: Was hörst du gern für Musik?

Janne Loy: Queerbeet. Von Entspannungsmusik, Klavier- und Panflöte über Pop und Beat, fast alles. Countrymusik und Dudelsack mag ich nicht. Wenn ich Musik höre, dann bewusst zu Zeiten, in denen ich einfach ein bisschen runterfahren, eigenen Gedanken nachhängen möchte – oder im Auto. Ich tanze auch sehr gern. Aber ich bin nicht der Mensch, der morgens sofort das Radio erklingen lässt oder den Fernseher. Ich brauche oft richtige Stille um mich herum.

Nicky´s Buchecke: Auf welchen Messen bist du dieses Jahr anzutreffen?

Janne Loy: Ich hoffe, ich kann mir für die Frankfurter Buchmesse ein oder zwei Tage freischaufeln. Ist häufig schwer, während des laufenden Semesters Urlaub zu bekommen.

Nicky´s Buchecke: Wie ist es für dich, Autor/in zu sein?

Janne Loy: Es hat sich gar nichts geändert zu meinem vorherigen Leben Alles ist genau wie immer. Nur wenige Menschen in meinem Umfeld, dazu gehören meine langjährigen Freundinnen und meine Kinder, wissen überhaupt, dass ich nun veröffentliche, was ich schreibe. Ich finde es gut, dass ich mir die Zeit zum Schreiben jetzt einfach nehme.

Nicky´s Buchecke: Wenn du nochmal von vorne anfangen könntest, was würdest du anders machen?

Janne Loy: Ich glaube, es ist nutzlos, sich darüber den Kopf zu zerbrechen. Jede Erfahrung, die man macht, ob gut oder schlecht, bringt einen am Ende ein Stück weiter im Leben. Es lohnt nicht, sich Gedanken zu machen, was man hätte – damals – besser oder anders machen können. Zum damaligen Zeitpunkt können eigene Entscheidungen total richtig gewesen sein, mit der Zeit aber verändern sich auch eigene Lebensanschauungen und Werte, so dass die Entscheidung von damals heute nicht mehr so ganz passt. Aber das ist normal und kein Grund, manchmal zu denken: Hätte ich doch …

Nicky´s Buchecke: Wie haben deine Familie und Freunde auf dein Autorensein reagiert?

Janne Loy: Mit dieser Frage habe ich Schwierigkeiten, wenn ich ehrlich bin. Denn die Wahrheit ist: Ich weiß es nicht. Meine Familie freut sich natürlich für mich und wünscht mir das Beste, was das Schreiben und Weitermachen betrifft. Bei allen anderen war die Reaktion sachlich, aber eher verhalten, wortkarg. Ich bin auch nicht der Typ, der da aufdringlich nachhakt.

Nicky´s Buchecke: Wenn du drei Wünsche frei hättest, was würdest du dir wünschen?

Janne Loy: In erster Linie, dass es meinen Kindern gut geht, dass sie ihr Leben im Griff behalten und gesund bleiben.

Immer Freunde und Familie zu haben.

Janne Loy: Ich habe viel Spaß beim Erfinden von Personen und dabei, noch Strichmännchen-Charakteren Leben einzuhauchen, und deswegen wünsche ich mir natürlich auch Erfolg mit dem Schreiben zu haben und den Lesern eine Botschaft durch die Geschichten mitzugeben, etwas Positives oder etwas zum Lachen, selbst wenn das Schicksal sehr ungerecht um sich schlägt.

Nicky´s Buchecke: Hast du einen Lieblingsplatz, an dem du schreibst?

Janne Loy: Wirklich am liebsten schreibe ich am Meer sitzend. Oder auch im Garten, auf der Terrasse. Oder im Urlaub irgendwo draußen. Dann mache ich mir gern Notizen auf einem Block.

Ich hoffe euch hat bisher das Interview gefallen, nun stelle ich euch noch Ihr Buch vor:                                    

Copy by Janne Loy

Die 50-jährige, grüblerisch veranlagte Linda verbringt nach dem rohen Ende ihrer Affäre mit dem wesentlich jüngeren Studenten Jo mehrere Wochen in der Psychiatrie. Jo aber bleibt für sie auch nach ihrer Entlassung noch unauffindbar. Lindas psychischer Zustand stabilisiert sich nicht. Sie wechselt ihren Wohnsitz, zieht sich von allem zurück und meidet ab jetzt die Öffentlichkeit. Zerfressen von anonymen Schuldgefühlen bastelt sie wieder und wieder an ihren Aufzeichnungen, in denen sie ihre Liebesgeschichte mit dem jungen Mann verarbeitet. Nicht einmal ein Vierteljahrhundert später will es ihr gelingen, das Manuskript zum Ende zu führen, weil etwas in ihrer Erinnerung fehlt. Weil sie etwas, irgendetwas Essentielles vergessen zu haben scheint. Ist es die Urzelle der Schuld, die sie in sich trägt, die, um nicht enttarnt zu werden, ihren Denkapparat zurückpfeift, wann immer dieser losrattert, um sich mit Vergangenem zu beschäftigen? Wie ein im Sturm auf die Straße gestürzter Baum, der einem die Weiterfahrt blockiert, so schiebt sich unaufhörlich ein enormes, aber unsichtbares Hindernis in Lindas Erinnerungswelt. Dann, ungeahnt und auf gleich mysteriöse Weise wie er verschwunden ist, erscheint Jo irgendwann wieder in Lindas Leben. Zwar wird er allem Anschein nach für sie zu einem guten Freund, doch er will oder kann kein Licht ins Dunkel bringen. Klappentextquelle: Amazon

Ich weiße darauf hin das es sich hier um unbezahlte Werbung handelt. Die Bilder wurden mir von Janne Loy zur Verfügung gestellt.

Nun wünsche ich euch noch einen schönen Rest Sonntag.

Eure Nicky

Loading Likes...

2 thought on “Interview mit Janne Loy”

  1. Franka sagt:

    Erfrischend diese Janne Loy, werde ihr Buch bestellen.

    1. Nickysbuchecke sagt:

      Das freut mich. Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.